Rock Hard Open Air 2009Gelsenkirchen, Amphitheater

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Das Rock Hard Festival eröffnet für mich immer die Festivalsaison, auch wenn es noch ziemlich früh im Jahr ist. Die imposante Atmosphäre des Amphitheaters macht das Rock Hard immer wieder zu einem besonderen Ereignis. Dazu kommt, dass man immer wieder ein erstklassiges Line Up präsentieren kann. Im Gegensatz zu den großen Festivals wie zum Beispiel dem Wacken Open Air oder dem With Full Force, kann man natürlich, alleine aufgrund der Größe, nicht mir einem so umfangreichem und hoch besetzten Billing glänzen, doch hat man es bisher immer noch geschafft, etwas besonderes zu zaubern. Vor allem die Tatsache, dass man auf dem RockHard Festival die Möglichkeit bekommt Bands, die auf anderen Events gerne einmal untergehen, zur Prime Time zu erleben macht immer viel aus. Daneben ist die Stimmung immer voll auf der Höhe und durch 'geringe' Zahl an Leuten die jedes Jahr da sind, bleibt alles überschaubar.

So sollte es in diesem Jahr nicht anderes werden. Ich für meinen Teil freute mich schon besonders auf Bands wie Opeth, Grand Magus, Hail of Bullets, Children of Bodom, Tracedawn, Firewind und Heathen. Wobei ich auf der anderen Seite natürlich genauso auf die anderen Bands des Wochenendes gespannt war. Wie schon im letzten Jahr, ist es mir leider entgangen, dass der Freitag den Anfang eines sehr langen Wochenendes markierte und so machte ich mich leider viel zu spät auf den Weg nach Gelsenkirchen. Unter normalen Umständen wäre ich mehr als nur rechtzeitig auf dem Gelände eingelaufen, doch durch den Ferienverkehr verbrachte ich 3 Stunden auf der Autobahn, anstatt mir Witchburner und Angel Witch ansehen zu können. Klasse. Somit eröffneten Deströyer 666 das Festival für mich.

Freitag

Aus dem fernen Australien hatte man die Jungs von Deströyer 666 einfliegen lassen und ließ schon vor dem Auftritt der Jungs die Fahnen hoch wehen. So kündigte Götz die Band als die neuen Slayer an und legte somit die Messlatte entsprechend hoch an. Dies stellte sich dann aber, als die Band mit ihrer Show begann, als ein wenig ungeschickt heraus. Zwar prügelte man ordentlich auf seine Instrumente ein und konnte auch einen Teil des Publikums für sich gewinnen, doch über den Status einer gewöhnlichen Thrash Metal Kapelle kam man leider nicht hinaus. Da half es auch nichts, dass der Lichtmann versuchte die Band hinter Nebelschwaden zu verstecken. Auch wenn man von Deströyer 666 mehr gewohnt ist, da deren Alben nun wirklich ein anderes Niveau haben, war der Auftritt nicht so das Gelbe vom Ei und setzte keinen sonderlichen Glanzpunkt, von dem man noch länger sprechen würde.




Was man bei Deströyer 666 nicht rüberbrachte, das schafften die Jungs von Prong innerhalb der ersten zehn Sekunden ihres Sets. Meine Fresse, was war das geil. Die Jungs ums Tommy Victor drückten einen Sound aus den Lautsprechern, der auch die letzten Gedanken aus dem Schädel trieben und dafür sorgte, dass man gar nicht mehr anders konnte als sich zu bewegen. Mit ihrer Mischung aus Industrial, einigen Crossover Elementen und jeder Menge Rotz behauptete sich das Trio auf der Bühne ohne auch nur den Hauch eines Zweifels aufkommen zu lassen.


Was andere Bands nicht mit 8 Leuten auf der Bühne fertig brachten, das machten Prong zu dritt. Man merkte einfach, dass die Jungs ihre Hausaufgaben gemacht hatten und nicht nur ihr gutes Songmaterial den Ausschlag machte, sondern schlicht und einfach die Tatsache, dass man groovte wie verrückt. Mit Prong ließ man hier schon am ersten Tag einen der Favouriten auf den Posten der besten Band des Festivals auf die Leute los. Da würden sich einige ander Bands ganz schon ranhalten müssen, um das zu toppen.



Nach Prong war es nun schon Zeit für den ersten Co-Headliner des Festivals. Man hatte sich für den ersten Tag Jag Panzer eingeladen und machte damit einen 180° Wende zu Prong, da die Band eher klassische Töne anschlug. Man fand den Einstieg schnell mit "Chain of Command" und legte gleich richtig los. Vor allem Sänger Harry Conklin muss man an dieser Stelle besonders hervorheben, auch wenn der Rest der Band keine Minute still zu stehen schien, war der mit Nieten bepackte Fronter in Bestform. So wurden Perlen wie "The Viper", "License to Kill" und "Take to Sky" zurecht abgefeiert. Man spielte eine durchgängig gute Setliste, die in jeder Hinsicht überzeugen konnte.


Eigentlich konnten Opeth nicht viel richtig machen. Schon im Vorfeld ihres Auftritts war aus jeder Ecke zu hören, ob die Band den wohl das Richtige für so ein Festival wären. man müsste deren Musik doch wohl viel eher in Ruhe zuhause im stillen Kämmerchen genießen... und so weiter und so weiter. Ich für meinen Teil machte mir da recht wenig sorgen. Nachdem die Band mit ihrem letzten Album ein Jahrhundertwerk hingelegt hatten, war ich mir sicher, dass sie das auch auf der Bühne umsetzten würden.


Zwar kann man hier nicht erwarten, dass die Band sich wild von einer Bühnenseite auf die Andere laufen wurde, doch das erwartete ja auch keiner. Als die Band dann mit ihrem Programm los legte, gab es dann auch genau das, was ich erwartet hatte. Man hielt sich was die Show anging eher bedeckt, überließ die Unterhaltung des Publikums der mitgebrachten Videowand und spielt dafür mal lieber um so emotionaler. Ein Highlight nach dem nächsten regnete es von der Bühne in die Menge und die Band machte deutlich, dass man es durchaus verstand seinen Teil zum Tag beizutragen. So ging die Spielzeit der Band rasend schnell vorbei und wenige Songs später war der erste Tag des Festivals auch schon gelaufen.


Samstag



Nachdem die Anfahrt am Freitag eine kleine Ewigkeit gedauert hatte, war das einzige Problem, welches am Samstag blieb einen Parkplatz zu finden. Sauber, ausgeruht und frisch ging es also aufs Festivalgelände und der Tag konnte losgehen.


Auch wenn Evocation irgendwie die Austrahlung und den Charme einer Bahnhofstoilette hatten, konnten sie dafür jedoch musikalisch auf jeden Fall voll überzeugen. Die band um Sänger Janne Boden machte eine erstklassige Figur und sorgte mit ordentlich Druck dafür, dass alle die noch im Land der Träume waren schnell ihren Weg aufs Festivalgelände fanden. Von der Performance her ein eher durchwachsender Auftritt, doch musikalisch konnte die Band wirklich überzeugen.


Endlich war es soweit. Grand Magus ist wohl die Band gewesen, auf die ich mich am meisten an diesem Wochenende gefreut hatte. Nach deren letztem Album 'Iron Will', welches wochenlang in meiner Anlage rotierte, konnte ich es kaum erwarten die Band endlich live zu sehen. Doch leider sollte meine Freude schnell getrübt werden.


Zwar lieferte man eine starke Show ab und konnte hier Sympathien gewinnen, doch nutzt einem das alles nichts, wenn man nicht gehört wird. ich weiß ja nicht, wer da in der Soundkabine gesessen hat, doch was hier geboten wurde, war unter aller Sau. Vor lauter Bass war leider wenig vom Rest der Band zu hören und so gingen Stücke wie "Kingslayer", "Wolfs Return" und "Shadow Knows" komplett unter. Da war ich doch froh, dass ich die Band in diesem Sommer noch an anderer Stelle wiedersehen würde.


Audrey Horne waren mit bisher eigentlich noch kein Begriff. Als ich die Kollegen im Fotograben auf die Band ansprach und versuchte herauszufinden was mich den nun erwarten würde, war der einheitliche Tenor, dass Audrey Horne einfach Audrey Horne seien und man das schlecht beschreiben könne. Gut, dann halt nicht, dann lass ich mich halt überraschen. Immerhin waren mir einige der Musiker aus ihren Zweit- und Drittkapellen, wie Beispielsweise Enslaved, Gorgoroth oder Sahg bekannt.


Direkt nachdem die Band die Bühne gestürmt hatte legte man richtig los und schien den Anwesenden in den ersten zwei Minuten die Energie einer ganzen Show entgegenbringen zu wollen. Eingängige Riffs, lässige Solis und ein Fronter, der von einer Ecke der Bühne zur anderen Hüpfte, sich im Graben breitmachte und den Kontakt zu Fans suchte... da kann dann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Vor allem nicht, wenn man noch das entsprechende Songmaterial mitbringt, um die Stimmung weiter aufzuheizen. Super Auftritt.



Hatte man im letzten Jahr noch Asphyx zu Gast, war in diesem Jahr mit Hail of Bullets wieder die halbe Besetzung der Band auf der Bühne. Evocation hatten den Tag schon auf der Schwermetallischen Seite eröffnet und Hail of Bullets sollten nun noch einmal so richtig nachlegen. Inzwischen war es auf dem Gelände auch schon mächtig voll geworden und die Niederländer hatten gut zu tun.


Ob man musikalisch von Dragonforce angetan ist, dass muss jeder für sich selber entscheiden, aber man kann der Band nicht unterstellen nicht unterhaltsam zu sein. Wenn die Band eins kann, dann ist das Show machen. Trotz ihrer halsbrecherisch schnellen Riffs und Licks schafft es sowohl die Gitarren- wie auch die Bassfraktion unentwegt Grimassen zu schneiden und die mitgebrachten Trampoline zu nutzen um von einer Seite der Bühne zur nächsten zu springen.


Ich kann an sich recht wenig mit der Band auf Cd anfangen, da ich die Songs alles in allem recht langweilig finde, doch live sind die Engländer eine Wucht. Alles das was den Jungs in ihren Songs fehlt machen sie locker wieder durch ihre Show gut und so kann man den Auftritt der Band als Erfolg verbuchen.



Jetzt sollte es einmal mehr Old School auf dem Rock Hard Festival werden. Forbidden sind eine der großen Thrash Metal Bands der 80er, die sich in den letzten Jahren wieder vereint haben und erneut ausziehen um die Bühnen dieser Welt zu bespielen. Die Fans auf dem Rock Hard schienen den Auftritt der Kalifornier sehnsüchtig erwartet zu haben, den vor der Bühne wurde es auf einmal mächtig voll. Bei einem unglaublich druckvollen Sound prügelten sich die Jungs durch ihr Set und zeigten wo der Hammer hängt. Vor allem die Tatsache, dass man nur Songs der ersten beiden Alben spielte schien die Anwesenden noch weiter anzustacheln und so gab es einen mächtigen Moshpit.


Das Jon Oliva's Pain wohl einer der Lieblinge der Rock Hard Redaktion ist, sollte inzwischen bekannt sein, dass dies vollkommen berechtigt ist auch. So hatte sich der kräftige Savatage-Mastermind erneut auf dem Rock Hard Festival eingefunden um die Leute an seiner Musik zu erfreuen. Allerdings kam mir der Fronter ein wenig angeschlagen vor. War er beim letzten Mal noch gut unterwegs, schien er dieses Mal auf seinen Stock angewiesen zu sein und bewegte sich wesentlich weniger als zuvor. Stimmlich war der Gigant jedoch voll auf der Höhe und auch seine Laune schien bestens zu sein. . So flirtete er während der gesamten Zeit mit den Damen in der ersten Reihe, den Herren schnitt er Grimassen. So saß er an seinem Flügel und schien die Show zu genießen, na ja, ein Flügel war es nicht wirklich, denn man hatte das Keyboard einfach in einen Attrappe eingebaut. Auch der Rest der Band gab sich alle Mühe und machte Stimmung, auch wenn die Jungs alle samt etwas steif waren und sich wenig bewegten. Lediglich Basser Kevin Rothney war der einzige der auch mal ein wenig den Rockstar raushängen ließ.


Das es denn Besuchern gefiel, wäre an dieser Stelle eine leichte Untertreibung gewesen, den der Zuschauerraum, von den Stehplätzen bis hoch in die letzte Reihe war voll dabei und feierten bei Songs wie "Edge Of Thorns", "Tonight He Grins Again", "Hounds", "Believe" und dem Abschlusssong "Hall Of The Mountain King" ab.


Im Gegensatz zu 2005 hatten Children und Bodom und Jon Oliva's Pain an diesem Abend die Platze im Billing getäuscht und die Finnen hatten an diesem Abend die Headlinerposition inne. Im Gegensatz zum letzten Mal hatte Alexi Laiho dieses Mal jedoch mit einer gebrochenen Rippe und Schulter zu kämpfen. Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass nichts besseres hätte passieren können. Zwar tat es mir für den Sänger leid, doch hatten seine Verletzungen die Folge, dass dieser sich nicht viel Bewegte und durch die Schmerztabletten mal nicht vollkommen Abgefüllt war.


So blieb er in der Nähe seines Mikros und konzentrierte sich seit langem mal wieder aufs Spielen. Meine Fresse war das geil. Ich bin ja großer Fan der Band, doch in der letzten Zeit waren mir die Jungs auf Festivals einfach viel zu oft spieltechnisch nicht auf der Höhe und machten wenig Spaß. An diesem Abend jedoch, saß jede Note und die Jungs waren tight wie schon seit langem nicht mehr. Die Songs drückten nur so aus den Boxen und es schlug eine Granate nach der nächsten in die Menge. Hinzu kam ein unglaublich guter Sound, der dem Auftritt eine weitere positive Ebene verlieh. Alles in allem kann man sagen, dass ich schon lange nicht mehr so viel Spaß bei dieser Band hatte. Einfach gut und definitiv ein Highlight des Festivals.


Sonntag




Ein paar Minuten zu spät, doch nichtsdestotrotz voller Erwartung, erreichte ich die Bühne zum Auftritt der Finnen von Tracedawn. Hatte der gestrige Tag mit Children of Bodom ein gutes Ende gefunden, hoffte ich doch insgeheim auf einen genauso guten Start an diesem Tag mit Tracedawn. Voll war es um diese Zeit am letzten Tag des Festivals noch nicht und so schien es, dass die Band lediglich vor einer Hand vor Besuchern spielte. Dafür war es in den ersten Reihen mächtig voll und es schien, dass sich die Quote an jungen Damen im Gegensatz zu den letzten Tagen vervielfacht hatte. Die Band auf der Bühne gab sich dennoch alle Mühe und überzeugte mit einer guten Show. Leider war der Sound an diesem Morgen noch nicht sonderlich gut, was den Hörgenuss stark einschränkte.



Auch wenn die Gesamtsumme an Leuten im Amphitheater sich nicht sonderlich verändert hatte, war der Bereich vor der Bühne doch um einiges voller geworden. An sich auch kein Wunder, da Firewind für mich eine der besten Powermetal Bands ist, die zur Zeit ihr Unwesen treibt, auch wenn sie immer noch irgendwie ein Underground Tipp ist. Nichtsdestotrotz ließen es die Jungs ordentlich krachen und sorgten für super Stimmung. Man spielte eine Setliste, die sich Hauptsächlich aus den Werken zusammensetzte, die auch mit Sänger Apollo eingespielt wurden, einmal abgesehen von dem unvermeidlichen 'I am the Anger'. Zum Abschluss gab es dann noch einmal mit der 80er Coverversion 'Maniac' eine ordentliche Tanznummer auf die Ohren. Super Auftritt.


Weiter ging es mit Bullet. Vor zwei Jahren hatten wir schon einmal die Ehre und durften die Band auf dem Festival erleben und irgendwie schienen die Jungs es da irgendwas richtig gemacht zu haben.


Mit ihrer Mischung aus Accept, Ac/Dc und Judas Priest rockten sie schon mit dem ersten Song mächtig los und es schien als wollten sie das Amphitheater schon vor der letzten Band in Schutt und Asche legen. Während sich Fronter Hell Hofer die Seele aus dem Leib zu schreien schien poste die Gitarrenfront um die Wette und gab sich alle Mühe den funken springen zu lassen.


"It was time vor Danish Dynamite" - Schon den ganzen Morgen war man dabei aus einem großen Truck auszuladen und den Inhalt auf der Bühne zu verteilen. Nun war es endlich soweit und all dies sollte auf die Anwesenden losgelassen werden. Schon bei den ersten Songs schnellte Feuerfontänen in den Himmel und obwohl es noch mitten am Tag war, hatte man den Eindruck, dass sich der Himmel verdunkelte.


Auch die D-O-A selber legte mächtig los. Vor allem Bassist Stig Petersen konnte mit einer exklusiven und handgemachten Auswahl an zweiseitigen Bassen überraschen, die in den verschiedensten Formen daher kamen. Doch nicht nur Showtechnisch konnte man überzeugen, sondern auch Songtechnisch hatte man einiges zu bieten. Es gab Rockmusik vom feinsten. Dies ging sogar soweit, dass während des Sets Polonaisen durch die Menge zogen, beziehungsweise die ersten Leute auf den Rängen anfingen zu tanzen.



Während Lee Altus im letzten Jahr noch mit Exodus die Bühne des Amphitheaters unsicher machte, war er in diesem Jahr mit seiner eigenen Band vertreten. Neben Forbidden, Sacred Reich und nun Heathen hatte man auf diesem Rock Hard Festival eine ordentliche Thrashkeule ausgepackt und die Dosis an Riffs steigerte sich von Band zu Band. Der Platz vor der Bühne war inzwischen mächtig voll geworden und man feierte die Band mächtig ab.


Nach einer kurzen Pause und einem Gang über den Metalmarkt ging es für mich mit Sacred Reich weiter. Eine weitere Thrash Metal Band gab sich hier die Ehere und man zeigte allen Anwesenden wie man mächtig Spaß mit geilen Riffs hat. Inzwischen war es auf dem Platz gerammelt voll und man hing der Band an den Saiten.


Vor allem Basser Phil Rind war einfach sympathisch und die Menge fraß ihm aus der Hand. Dazu kamen dann auch noch Tracks wie „Crimes Against Humanity“, „Surf Nicaragua“, das Black Sabbath-Cover „War Pigs“, „Independent“, „The American Way“ und „Who´s To Blame“, welche die Menge noch weiter anfeuerte und für eine erstaunliche Show sorgten.


Wie schon im letzten Jahr wurden nun die Gewinner des Karaoke Wettbewerbs gekürt, welcher parallel zum Hauptprogramm auf der kleinen Bühne in der Nähe zum Eingang stattgefunden hat. So gab es in diesem Jahr "Back in Black" und "Painkiller" auf die Ohren. So sollten Umbaupausen häufiger genutzt werden. Nicht nur das alle Anwesenden Spaß daran hatten, sondern auch so ging die Zeit auch schneller rum.


Nun war es leider schon Zeit für die letzte Band des Tages. Man hatte sich die Engländer von Saxon eingeladen, die in diesem Jahr das Rock Hard Festival 2009 abschließen würden. Als spezielle Überraschung hatte man eine Old School Show angekündigt, die mit dem großen Leuchtadler gekrönt werden sollte.


Den Einstieg fand man dann allerdings doch erst einmal mit ein paar neuen Songs, bevor man eine Wende machte und sich dem älteren Material widmete. Zu Saxon muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Die Band bringt inzwischen schon seit Jahre konstante Leistung und anders sollte es auch an diesem Abend nicht anders sein. Der Menge schien es zu gefallen und so wurde die Band umjubelt.


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