GuerrillaKöln, MTC - 16.01.2010>> Mehr Material zur Band

Guerrilla, Kickstart Revolution Release Party


Köln, MTC
16.01.2010




Es war nun endlich soweit und nach Jahren des Wartens hatten die Jungs von Guerrilla endlich zur Release Party ihrer neuen Cd ‚Kickstart Revolution’ eingeladen. Man hatte ich das MTC in Köln angemietet um im entsprechenden Ambiente sein neues Album zu präsentieren. Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen an diesem Abend viel die Anfahrt für uns ein wenig länger aus, wer kann den schon damit rechnen, dass in Köln 20 Zentimeter Schnee liegen? Somit erreichten wir den Ort des Geschehens auch erst kurz nachdem es eigentlich losgehen sollte. Doch zu unserem Glück ließ man sich von Seiten der Band Zeit und so verpassten wir nichts. Die Bedingungen an diesem Abend waren aber auch nicht die einfachsten. Da Sänger Sven Bodsch aufgrund einer Überdosis Nimm2 mit einer Magenverstimmung nicht an diesem Abend teilnehmen konnte (so zumindest die Angaben aus offiziellen Quellen) hatte man sämtliche befreundeten Bands um ihre Sänger erleichtert und eine bunte Schar an Schreihälsen versammelt um das Programm über die Bühne zu bekommen. Dies hatte auf der einen Seite das Gute, dass man das Album in einer Art und Weise hören würde, wie wahrscheinlich danach nicht wieder, auf der anderen Seite fehlte natürlich derjenige dem die Textpassagen auf den Leib geschrieben wurden, bzw. derjenige der sie einfach am besten kennt.

Doch fangen wir am besten einfach einmal am Anfang des Abends an. Wie schon angesprochen sollte es eigentlich schon um acht mit dem Abendprogramm los gehen, doch irgendwie verschob sich dann doch alles ein wenig nach hinten und so enterte die Band dann endlich um neun die Bühne. Man legte auch direkt und ohne Umschweife los und fegte mit „Guardian Demon“ und „Cenadium Dawn“, die von Nikola (Skum) präsentiert würden, über die Anwesenden hinweg. Da ich es mir vorher strickt untersagt hatte in die auf MySpace veröffentlichten Songs reinzuhören, um mir die Überraschung an diesem Abend nicht kaputt machen zu lassen, war ich bei Setbeginn erst einmal komplett erschrocken und erschlagen. Man hatte leider mit einem unglaublich grauenhaften und dumpfen Sound zu kämpfen, der auch nicht besser zu werden schien. Mit der schlimmen Befürchtung, dass dies noch den ganzen Rest des Abends so bleiben würde machte ich mich dann nach den ersten beiden Songs und dem ersten Sängerwechsel an diesem Abend auf vor die Bühne um wenigstens ein paar Fotos zu machen. Auf der Bühne hatte sich inzwischen Horn von Jack Slater eingefunden, der die nächsten beiden Songs präsentieren durfte. Gott sei Dank wurde der Sound nun langsam aber sicher auch besser und der Mensch an den Reglern schien die richtigen Knöpfe gefunden zu haben. Klarheit und der Druck nahmen zu und man konnte langsam die verschiedenen Instrumente ausmachen die auf der Bühne vertreten waren bis schließlich, als Guido von den Aardvarks die Bühne durch seine imposante Erscheinung fast alleine ausfüllte, der Sound endlich da angekommen war wo er sein sollte. Somit stand dem Rest des Abends auch nichts mehr im Wege. Nachdem man die Songs des neuen Albums präsentiert hatte gab es noch eine kurze Unterbrechung mit einer kleinen Verlosung bevor man dann mit den einigen alten Songs weiter machte. Neben weiteren Gastsängern war auch ein alter Bekannter mit dabei. Man hatte sich Marcello White mit auf die Bühne geholt, der einige der alten Songs noch einmal richtig aufleben ließ. Schlußendlich versammelte man dann die gesamte Mannschaft noch einmal auf der Bühne und schloss den Abend mit „Ich finde dich“ und „City of Sorrow“ würdig ab.


Insgesamt hätte der Sound an diesem Abend besser sein können. Gerade in der ersten Hälfte des Sets in der die Songs des neuen Albums präsentiert wurden, wäre dies wahrscheinlich vom Vorteil gewesen, da ich den Eindruck hatte, das die Meisten der Anwesenden noch nicht vertraut genug mit den neuen Songs waren (wie den auch) um diese auch im Soundbrei ausmachen zu können. Als der Sound dann gegen Ende der ersten Hälfte endlich soweit vertretbar war, dass man von genießen sprechen konnte, gab es dann auch altbewährtes auf die Ohren, mit dem die Anwesenden deutlich besser zurechtzukommen schienen.



Guardian Demon (Nikola - Skum)
Cenadium Dawn (Nikola)
Plagueraiser (Horn - Jack Slater)
Vengeance (Horn)
Into the Mire (Guido - Aardvarks)
Shatter the Swastika (Guido)
Maniac Melodies (Kobold - Bleed)
Candour of the Dead (Kobold)
United in Demise (Puddy - A-Rise)
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Armada (Puddy)
Die at the Stake (Puddy)
Candour to Live (Jojo - Centaurus-A)
Clemency (Marc - Ex-Guerrilla, All We Hate)
Imperial Gloom (Marc)
Infected (Marc)
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Bumsesong (Marc + alle)
City of Sorrow (Marc)


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