AinaDays of Rising Doom (The metal opera)>> Mehr Material zur Band

Limited Edition im Digibook:
Disc 1:
1. Aina overture
2. Revelations
3. Silver maiden
4. Flight of Torek
5. Naschtok is born
6. The beast within
7. The siege of Aina
8. Talon’s last hope
9. Rape of Oria
10. Son of Sorvahr
11. Serendipity
12. Lalae amer
13. Rebellion
14. Orianna’s wrath
15. Restoration

Disc 2:
1. The story of Aina (instrumental)
2. The beast within (single version)
3. Ve toura sol (Rape of Oria) (Ainae version)
4. Flight of Torek (single version)
5. Silver maiden (alternate version)
6. Talon’s last hope (demo)
7. The siege of Aina (single version)
8. The story of Aina

Disc 3 (DVD):
1. The beast within (single version)
2. The making of Aina
3. The story of Aina
4. Slide show
5. Artwork
6. Audio settings
7. Credits
Die Idee, eine Metal – Oper (sprich: ein Fantasy – Märchen auf der musikalischen Basis einer Symbiose aus Klassik und Heavy Metal, besetzt mit einer illustren Ansammlung bekannter Sänger und Musiker) zu erschaffen, ist nicht wirklich neu. Zuletzt feierte Edguy’s Tobias Sammet mit seinem Avantasia – Projekt große Erfolge.
So hatte eines Tages auch Hans van Vuulen, Chef von Transmission Records, seinen Traum von einer Metal – Oper und beauftragte Sascha Paeth (ex – Heavens Gate) unter dem Motto ‚Geld spielt keine Rolle‘ damit, eine solche zu schreiben. Dieser wiederum versammelte seine Freunde Robert Hunecke-Rizzo und Miro um sich, um zusammen die Musik zu komponieren. Die komplette Story und somit auch die Songtexte wurden verfasst durch die ebenfalls befreundete amerikanische Sängerin und Songschreiberin Amanda Sommerville.

Die Musik wurde ganz den Stimmungen der einzelnen Charaktere der Geschichte bzw. der geschilderten Einzelsituation angepasst. Neben schnellen Headbanger – Nummern stehen nicht nur die typischen Klassik – Einschübe, sondern auch beispielsweise orientalische oder folkloristische Elemente. Vom Härtefaktor her würde ich das ganze im Bereich Kamelot, Freedom Call oder Heavens Gate ansiedeln.
Vertont wurde das Werk u.a. mit Hilfe von Derek Sherinian (ex – Dream Theater), Jens Johansson (Stratovarius), Thomas Youngblood (Kamelot) und T.M. Stevens (ex – Steve Vai-Band).

Auch die auftretenden (und somit natürlich auch singenden) Charaktere wurden hochkarätig besetzt. Nach einem kurzen Intro glänzen Michael Kiske (ex – Helloween) und Damian Wilson (Threshold) im flotten „Revelations“. Michael Kiske intoniert auch die folgende Ballade „Silver maiden“, sowie „Serendipity“ und das abschließende „Restoration“.
„Flight of Torak“ erinnert ein wenig an Edguy und wurde folgerichtig von Tobias Sammet eingesungen; außerdem sind Glenn Hughes (ex – Deep Purple) und Thomas Rettke (Heavens Gate) mit von der Parie. Thomas Rettke zeichnet auch für den Großteil des Gesangs in „Naschtok is born“, „The beast within“ (vielleicht DER Hit des Albums), „The siege of Aina“ und „Son of Sorvahr“ (ebenfalls ein Highlight) verantwortlich.
Später steigen noch u.a. Candice Night von Blackmore’s Night (z.B. in der Ballade „Rape of Oria), Andre Matos von Angra („Talon‘s last hope“), Marko Hietala von Nightwish („Oriana’s wrath“) und Amanda Sommerville ins Geschehen ein. Dabei ist bei all den hier genannten Namen immer noch keine Vollständigkeit gegeben!

Bei der Verpackung bzw. Aufmachung des Werkes wurden keine halben Sachen gemacht: Als Limited Edition (zum Preis einer normalen CD!) ist ein über 60(!!)seitiges Hardcover-Digibook zu bekommen, das gleich drei (!!!) CDs enthält. Auf CD 1 befindet sich die eigentliche Metal – Oper „Days of rising doom“. CD 2 wurde mit „The story of Aina“ betitelt und enthält Single-, Demo- und Alternativ- Versionen von Songs der ersten CD. Außerdem kann man sich die Geschichte Aina’s (natürlich musikalisch unterlegt) erzählen lassen. CD 3 ist eine hervorragend gestaltete DVD namens „Beyond the borders“, die neben dem computer-animierten Video zu „The beast within“, einem Story Board, einer Slide Show und diversen Bildern / Fotos auch ein sehr informatives und unterhaltsames „Making of“ enthält.

Insgesamt lässt dieses Gesamtkunstwerk, das alles in allem innerhalb von 1 ½ Jahren entstanden ist, keine Wünsche offen! Eine fesselnde Story wurde musikalisch erstklassig umgesetzt und die Aufmachung dürfte wohl die edelste sein, die man in diesem Jahr zu sehen bekommt!

Hier noch die Geschichte Aina‘s in Kurzfassung: Aina war ein Land voller Frieden, das regiert wurde durch König Taetius Ainean. Dieser hatte zwei Söhne, Torek (Prinz von Aina) und Talon, die beide verliebt waren in die gleiche Frau, Oria („The silver maiden“). Als Torek erfuhr, dass Oria die Liebe seines Bruders erwiderte, floh er, von Eifersucht und Zorn gezeichnet, und wurde König des bösartigen Volkes der Krakhon, da diese in ihm ihren Gott Sorvahr erkannten. So überrannte er mit seinen Truppen schließlich Aina, erschlug seinen Bruder Torek, der mittlerweile König von Aina geworden war, ließ dessen Tochter (Oriana) zurück, und entführte Oria, die er zwang, ihm einen Sohn (Syrius) zu gebären. Währenddessen wurde Talon von den besten Heilern des Landes geheilt und gelangte zu alter Stärke. Als dies Torek erfuhr, setzte er zu einem entscheidenden Feldzug gegen Aina an. An seiner Seite zog Syrius, der sich heimlich in ein unbekanntes Mädchen verliebt hatte, in den Krieg. Als sich die Truppen gegenüberstanden, erkannte Syrius seine Geliebte auf der Gegenseite als Oriana, Tochter Talons. Daraufhin erschlug Torek seinen eigenen Sohn. Oriana aber war eine mächtige Fee, die die Schlacht gewann, ihre Mutter aus der Gefangenschaft befreite und die weiseste Königin Ainas wurde.

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