AmatrisBefore The Final Journey>> Mehr Material zur Band

01. Signs (Intro)
02. Broken resistance
03. Fatal escape
04. Valahia
05. God of rain
06. Asteroid (God's punishment)
07. Das Gesicht der Wahrheit
08. Stupid puppets
09. Waiting...
Nach ihrem Debüt „Between Visions and Reality“ erscheint nun das zweite Werk der Bandleader H. Barth und H. Warschkow. Da mir persönlich das erste Album nicht bekannt ist, kann ich in dieser Hinsicht leider keine Vergleiche ziehen. Also konzentrieren wir uns ganz auf „Before the Final Journey“:

Den Beginn macht ein Intro namens „Signs“, welches ich als absolut passend bezeichnen möchte. Im Hintergrund der Synthpassage lässt sich ein recht ruhiger Chor erahnen, welcher sich durch besagtes Intro zieht und düstere Endzeitstimmung verbreitet. Doch dann wird dieses unterbrochen durch einen Bombeneinschlag und das eigentliche Album beginnt. „Broken Resistance“ hat mich direkt sehr überrascht, da ich eigentlich mit männlichem Gesang rechnete, doch stattdessen erwartet mich eine sirenengleiche Frauenstimme. Wie ich dann erfuhr, wurde das Album mit einigen Gast-Musikern erschaffen, die allerdings leider nicht namentlich genannt werden. Allgemein betrachtet, wechselt sich Frauengesang mit sowohl cleanem Männergesang als auch Growlparts ab. Eine wirklich gelungene Mischung, wie ich bemerken darf. Musikalisch ist ebenfalls sehr Vielseitiges auf diesem Silberling zu finden. Midtempo-Parts, traumhaft unterlegt und untermalt durch Klavier oder Synthpassagen, wechseln sich mit der etwas härteren Gangart und gut eingespielter Gitarrenarbeit ab. Auch die Produktion lässt wirklich keine Wünsche offen. Leider muss ich allerdings feststellen, dass dieses Rezept sich schon seit einigen Jahren im Gothic Metal bewährt hat, was dazu führt, dass einem nicht wirklich viel Neues geboten wird.

Fans des Genres werden mit Sicherheit ihre Freude an dem neuen Werk von Amatris haben. Gerade jene, die Bands a la Crematory mögen, können hier bedenkenlos zugreifen, denke ich.

Scorpion

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