AterialWar Machinery>> Mehr Material zur Band

01. Vengeance
02. Cryin‘ out
03. Dying
04. America
05. Into fire
06. Survive
07. Rebirth
08. Under the cross
09. War machinery
10. Hear me
11. Disgusting creep
12. Hangman
Aterial kommen aus Deutschland, spielen unverfälschten, klassischen Metal und haben ihr 10jähriges Bandjubiläum bereits hinter sich gebracht. Dennoch stellt „War machinery“ das Debüt-Album der Band dar, die nach zwei aufgenommenen Demos in den Jahren 1992 und 1994 erst einmal durch diverse Besetzungswechsel gebeutelt wurde. Zahlreiche Musiker kamen und gingen, die einzige Konstante blieb dabei Bandleader / Gitarrist Mike Beil. Im Jahre 1998 (also vor nicht weniger als 6 Jahren!) wurden schließlich durch Thorsten Köhne (g.), Marcus Husemann (b.), Ralf Frauenrath (d.) und eben Mike Beil die Instrumente für die nun erscheinende CD „War machinery“ aufgenommen. Da exakt in dieser Phase der damalige Sänger Jörg Hillebrandt die Band verließ, schloß sich eine schier endlose Suche nach einem geeigneten Nachfolger an, der nun in Ralf Scholz scheinbar gefunden worden ist. Nach einer beinahe rekordverdächtigen Aufnahmezeit (1998-2004) erblickt nun also „War machinery“ das Licht der Welt, allerdings nicht ohne erneut von einem Besetzungswechsel begleitet zu werden, denn Thorsten Dölle hat mittlerweile den Bass von Marcus Husemann übernommen...

Doch lange Rede, kurzer Sinn, kommen wir nun endlich zum Wesentlichen: der Musik! Diese ist ganz klar in den 80ern angesiedelt, fernab sämtlicher Trends oder Schnörkel. Einfach nur purer, erdiger Old School – Metal / Hard Rock, geprägt von griffigen Gitarrenriffs, klassischen Soli und einer gehörigen Portion Live-Atmosphäre. Hin und wieder bekommt das ganze noch eine leicht punkige Schlagseite („Dying“, „War machine“). Bekannte Zitate (Accept, Savatage, Lefay, Saxon, Riot etc.) findet man dabei durchaus zuhauf, doch dass man das Rad nicht neu erfunden hat, wird man sicherlich auch im Band-Lager wissen. Ich denke, Aterial haben es auch gar nicht darauf abgesehen, einen Innovations-Preis zu gewinnen, vielmehr spielen hier einfach Fans für Fans. Und der dabei angebotene 80er-Jahre – Cocktail wird handwerklich einwandfrei und äußerst sympathisch ‘rübergebracht und macht schlichtweg einfach Spaß!

Hervorzuheben sind meiner Meinung nach die fetten, mit pumpendem Bass ausgestatteten Stampfer „America“ (Sirenen-Gesang) und „Disgusting creep“, sowie das zum Kopfschütteln einladende Groove-Monster „Survive“ und das Savatage-verdächtige „Under the cross“. Neben all den schwermetallischen Songs befindet sich mit „Hear me“ auch eine klassische Halbballade auf dem Album, das durch das Duo Beil / Frauenrath amtlich produziert worden ist.

Zu kaufen ist „War machinery“ übrigens für nahezu unschlagbar günstige 10,50 € bei Hellion Records (www.hellionrecords.de). Wer Interesse an der Band gefunden hat, der kann sich über die Bandhomepage www.aterial.com mit weiteren Informationen versorgen.

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