AxxisTime Machine>> Mehr Material zur Band

01. Mystery Of Time (Intro)
02. Angel Of Death
03. Time Machine
04. Wind In The Night (Shalom)
05. Lost In The Darkness
06. The Demons Are Calling
07. Wings Of Freedom
08. Dance In The Starlight
09. Battle Of Power
10. Alive
11. Gimme Your Blood
12. Don't Drag Me Down
Was für ein langer Weg liegt hinter den Jungs von Axxis. Das neue Album in den Kasten zu bringen war mit ganz schönen Schwierigkeiten verbunden da zum einen Drummer Richard Michalski auf einmal ohne jegliche Spur verschwand und zudem auch noch die Zusammenarbeit mit dem alten Label Massacre Records beendet wurde. Doch diese Schwierigkeiten konnten übergangen werden und so ist das Album dann letzten Endes doch noch im Kasten. An den Drums sitzt nun Kosta Zafiriou, der sonst bei Pink Cream 69 trommelt und das Album steht nun über AFM in den Läden. Wäre auch schade drum, wenn das nicht geklappt hätte.
Leise tickt die Uhr und nach einem kurzen Moment setzten die Drums rhythmisch dazu ein. Sakrale Chorgesänge erfüllen die Gehörgänge um dann von seichten Gitarrenklängen abgelöst zu werden. Die dann in kürzester Zeit von riffigen Parts üertönt werden um dann energetisch in das Album einzusteigen und in dem Refrain zu „Angel of Death“ ihren Höhepunkt zu finden. Axxis zeigen von der ersten Minute an, dass der Hörer mit diesem Album die richtige Wahl getroffen hat. Der darauf folgende Titeltrack „Time Maschine“ hat es auch mächtig in sich und kann mit einem wahnsinnig eingängigen Refrain überzeugen, der einen nicht mehr los lässt. Textlich wird dabei dann auch gleichzeitig ein interessanter Gedanke aufgenommen. Was wäre wenn man in die Vergangenheit reisen und dort alle Fehler die man gemacht hat wieder gut machen könnte. Doch was wäre wenn man sich in manchen Situationen anders entschieden hätte? Aber es werden nicht nur solch philosophische Fragen aufgegriffen. Sänger Bernhard Weiß schreckt auch nicht vor politischen Aussagen zurück. So wird in „Wind In The Night (Shalom)” die Beziehung Palästina/Israel aufgegriffen und mit sanfter Stimme behandelt Er stellt sich die Frage ob man trotz all der kriegerischen Auseinandersetzungen das Wort Shalom noch verwenden kann. . „Wir haben versucht, in diesem Song – trotz allem – Hoffnung, Liebe und Leid zu verbinden.“, so Bernhard. Die Frage in der Ballade „Wings Of Freedom” ist eine andere. Dieser Song entstand zu den Zeiten des Irakkrieges und stellt zur Diskussion, warum die Weltgemeinschaft die Invasion der USA nicht verhindern konnte.
Musikalisch hat man es bei Axxis dieses mal viel häufiger krachen lassen als sonst. Vor allem fällt der vermehrte Einsatz von Doublebass auf, für den Kosta Zafiriou die Verantwortung trägt. Doch darüber hinaus fallen auch noch die extrem rockigen Riffs auf, die sich durch die Platte ziehen. Vor allem der Song „Don't Drag Me Down” fällt mit einem extrem harten Riff auf, dass jedem Metalfan Freude machen würde.
Alles in allem haben Axxis mit ihrem achten Studioalbum wieder ein erstklassiges Werk vorgelegt. An dem alle Axxisfans ihre wahre Freude haben werden.

Impressum