Oomph!Glaube, Liebe, Tod>> Mehr Material zur Band

01. Gott ist ein Popstar
02. Das letzte Streichholz
03. Träumst du
04. Spiel mir das Lied vom Tod
05. Du willst es doch auch
06. Eine Frau spricht im Schlaf
07. Mein Schatz
08. Dreh dich nicht um
09. Land in Sicht
10. Tanz in den Tod
11. Ich will deine Seele
12. Zuviel Liebe kann dich töten
13. Wenn du mich lässt
14. Menschsein
Nach der erst kürzlich erschienen Singleauskopplung „Gott ist ein Popstar" (siehe Review) folgt nun das komplette Album „Glaube, Liebe, Tod". Da ich nach der Single schon etwas enttäuscht war, habe ich auch von dem Longplayer nicht viel erwartet, was sich leider auch bestätigte…

Den Beginn macht der Song, der auch der Single ihren Namen gab, „Gott ist ein Popstar“, insofern denke ich, dass ich darauf hier nun nicht eingehen muss. Leider zeigt sich immer mehr, was der Kommerz aus dieser vormals recht guten Formation gemacht hat. Die 14 auf diesem Silberling vertretenen Songs sind zwar makellos und klar produziert, allerdings muss ich sagen, dass das ganze Werk eine Spur zu poppig ausgefallen ist. Meiner Meinung nach spricht man eindeutig die jüngere Generation der Szene an und ich zweifele nicht daran, dass dieses Ziel auch erreicht wird.

Thematisch befasst sich das neue Album, wie der Titel schon sagt, mit den Themen
‚Glaube’, ‚Liebe’ und ‚Tod’, welche noch verhältnismäßig gut umgesetzt wurden. Vom lyrischen Standpunkt her gesehen hat mich das Ganze dann leider nicht so ganz überzeugen können. Das Ganze klingt für mich einfach zu klischeehaft und fadenscheinig.

Abschließend kann ich nur hoffen, dass die Jungs in nächster Zeit wieder zu ihrer alten Form zurückfinden und weniger dem Kommerz frönen. Fans der ersten Alben rate ich insofern von der neuen Scheibe ab.

Scorpion

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